Monday, January 23, 2006

Spaß beim Zahnarzt....

... hatte ich nun hier wirklich ausreichend! Kaum hatte ich im Flugzeug Atlanta erreicht, dröhnte einer meiner Zähne vom feinsten herum. Gleich am Ankunftstag habe ich daher versucht, noch einen Termin zu bekommen. KLar, war keiner mehr erreichbar... Also am nächsten Tag: Bald sollte also hoffentlich endlich meine Zahnarzt-Krankenkassenkarte mit meinem richtig geschriebenen Namen ankommen - aber die andere kann ich wohl auch benutzen. Gut! Fehlte ja nur noch der Termin. Als ich das erste Mal beim Zahnarzt anrief, wurde mir (nachdem ich erwähnt hatte, dass ich Zahnschmerzen habe) vorgeschlagen, dass ich einen Termin im April haben könne. Ja, lustig! Also noch mal: ICH HABE ZAHNSCHMERZEN!!!! Ach so, nun ja, ich könne ja auch einen der Notfalltermine haben - dafür müsse ich dann aber entweder Mittwoch oder Donnerstag (es war Freitag) zwischen 7 und 8 Uhr morgens anrufen. Ups, schade, gerade verpasst... Nun ja, eine Woche habe es damit noch aushalten können, war ich der Meinung... Also spulen wir mal zu besagtem Mittwoch vor. Brav habe ich morgens um 7 den Zahnarzt angerufen - leider könnte man mir gerde zu dem Office, wo ich hinwollte/ musste nichts sagen, abe ich sollte einen Rückruf bekommen. Ja, fein.... Nachdem um 10:30 Uhr immer noch niemand bei mir abgerufen hatte, wagte ich einen erneuten Anruf. Es stellte sich "witzigerweise" heraus, dass mich niemand zurückrufen könne, da ich ja noch nie dort gewesenm bin. Und überhaupt brauche man erst mal ein gewisses Formular von meiner Krankenkasse. Ja, lustig! Was soll ich groß herumreden - ich habe den Rest des Tages am Telefon verbracht, da ich bei meiner Krankenkasse von einer Stelle zur nächsten geschickt wurde, ich ständig widersprüchliche Aussagen bekam (mein Liebling: "Ja, Sie sind im System, wir faxen dem Zanarzt jetzt das Formular" und eine halbe Stunde später (!!!!) "Nein, Sie sind nicht im System - und überhaupt, Sie sind gar nicht zahnversichert bei uns..." [Komisch, dass ich doch dann eine Versichertenkarte habe....?]), dann Faxen, die natürlich nie den Empfänger erreichten hintehertelefoniert habe, um am Ende des Tages die Antwort zu erhalten: "Ja, wenn sie morgen früh anrufen, müssten Sie einen Termin bekommen...." Jaja, die Hoffnung stirbt zuletzt oder so ähnlich... Brav habe ich natürlich am nächsten Tag wieder morgens dort angerufen - und bekam einen Termin!!!! Natürlich hat mich nach drei Minuten gleich wieder jemand anrufen "müssen", weil man mir doch lieber einen anderen Termin geben wollte... Aber - am selben Tag. Leider stellte sich dann jedoch beim Zahnarzt heraus, dass das "Callcenter" den Termin eine Woche später eingetragen hatte, netterweise durfte ich aber einfach warten... Von 2 bis 7 um genau zu sein, bis dann man jemand in meinen Mund geschaut hat. Lustig ging es dann auch weiter - eigentlich hat nämlich niemand gleich in meinen Mund gesehen, sonder ich wurde erst mal geröngt. Anschließend habe ich den Zahnarzt vor ein Rätsel gestellt - am Ende hatte ich dann aber gleich 5 Betäubungsspritzen im Mund (wow, so viele hatte ich noch nicht mal, als mir meine Weißheitszähne gezogen wurden), und am Ende des Tages (21 Uhr) einen dicken Mund, einen Zahnnerv weniger im Mund und 500 Dollar weniger auf dem Konto. (Alles zahlt so eine tolle KV natürlich nicht - aber gelohnt hat die sich schon für mich!) Außerdem wurde mir noch ein Rezept für Schmerzmittel in die Hand gedrückt (die waren sowieso schon sehr erstaunt, dass ich eine Wpche ohne Betäubungsmittel überlebt habe...) mit der Vorwarnung, es könne bis zu 5 Tage lang noch stark schmerzen - ist zum Glück nicht eingetreten! Nun darf ich nächste Woche wieder hin - Wurzelkanal und dann eine Krone sind fällig... Komisch, heute habe ich problemlos einen Termin für nächste Woche bekommen.... :-)
Ende der Zahnarztgeschichte!

...bevor noch mehr Beschwerden bei den Kommentaren kommen...

Also ja, ich war einen Monat lang im Dezember/ Januar in Berlin. Hier also ein paar Bilder:

Es gab weißr Weihnachten: ...natürlich auch leckere Cocktails....
... und kulinarische Mitbringsel aus den USA... (z.B. Pop Tarts, siehe Bild)
...und auch aber noch in Atlanta eine kleine "Reinfeier" in meinen Geburtstag...

Ansonsten kann ich zu meinem Aufenthalt in Berlin hauptsächlich sagen, dass ich lange nicht alles geschafft habe, was ich eigentlich unbedingt machen wollte. Zumindest habe ich aber leckeren Braten mit Soße genossen und meine Koffer mit allerlei nützlichen Dingen am Ende vollgestopft. Es stellte sich dann leider heraus, dass man wirklich nur noch 2 mal 23 Kilo statt der ursprünglichen 2 mal 32 Kilo Gepäck mitnehmen darf. Glücklicherweise musste ich trotzdem kein Übergepäck bezahlen! :-)

Also ihr Berliner - seid mir herzlichst gegrüßt und besucht mich bald!

Tuesday, January 17, 2006

Jede Menge Nachträge!

Nun ist es so lange her, dass ich hier etwas reingeschrieben habe; ich werde bestimmt jede Menge vergessen haben. Zumindest erinnere ich mich aber noch, dass ich Thanksgiving gefeiert habe! Ich war bei meiner Flugzeugfamilie eingeladen und durfte dort mit ihnen und einer anderen (serbischen?) Familie feiern, die auch einst in Atlanta gewohnt haben, aber inzwischen eigentlich in Singapur wohnen. War auf jeden Fall sehr nett und ich bin zu einem echten amerikanischen Thanksgiving gekommen mit Truthahn, Cranberry-Soße, Kürbiskuchen, Pecankuchen, jeglichen Kartoffelbreisorten...

Als weiteres "großes Ereignis", was ich noch nicht hier eingetragen habe, fällt mir - dank der Fotos - auch nur noch der Canyon ein. Ein kleines Zitat aus dem Reiseführer dazu:
"Den prachtollen Providence Canyon State Park" 65 km südlich von Columbus [Anmerkung: Warem pro Strecke ein bißchen weniger als 300 Meilen von Atlanta aus] erreicht man über ... . Sein entehen verdankt der Grand Canyon of Georgia den ersten weißen Siedlern, die ungeachtet des weichen und erosionsgefährdeten Bodens ab 1820 den Wald in der flachen Region abholzten: Schon Mitte des 19 Jahrhunderts hatten Regen und Wind die Erdkrume bis zu 2m tief ausgespült. Heute sind einige dieser insgesamt 16 Furchen bis zu 50 m tief. Die bizarren Formen der stehengebliebenen Zwischenstücke in pastellfarbenem Rot, Orange und Braun lassen sich von der oberhalb verlaufenden Straße aus bestens sehen. Ein schöner 4,5 km langer Fußsweg führt hinab, auf der anderen Site hinauf und um den Canonrand herum zurück zum Ausgangspunkt."
Mit diesen Erwartungen sind wir also "damals" zu dem Canyon gefahren. Lustig war schon alleine das Parken dort. Man sollte nämlich 3 $ dafür bezahlen, allerdings lief das recht witzig ab: Man konnte sich Umschläge nehmen, einen Teil des Umschlages heraustrennen, den am Auto befestigen, 3 $ in den Umschlag legen und diesen dann in so eine Art Briefkasten schmeißen, so dass demanch kein wirkloicher Zusammenhang zwischen Zettel am Auto und Umschlag bestand - nirgendwo eine Nummer oder ähnliches. Theoretisch hätte man sich folglich die 3$ schenken können. (Keine Sorge, wir sind ja ehrliche Menschen...) Zumindest sind wir dann den Schilodern folgend einmal in die Tiefe des Canyons, wieder hoch und herum gelaufen.... Und waren nach einer Stunde wieder am Ausgangsort... Aha! Da müssen wir doch was verpasst haben?! Also sinde wir erst mal in dieses Informationscenter gegangen. Wie sich herausstellte, ist es zum einen möglich mit vollkommen geschlossenen Mund zu reden (da fällt einem doch nur Wiily Wonka (in der Originalversion "Willy Wonka and the Chocolate factory") ein: "I have an advise for you - my little boy. Open your mouth a little bit wider..."). Außerdem mussten man noch eine Genehmigung um dort in dem Canyon rumzulaufen unterschreiben, bekam einen Laufplan (der aber zugleich recht wertlos wurde, denn jeder Pfad wurde erklärt und dabei mit einem Kugelschreiber übermalt) und wir stellten fest, dass man unten noch in dem Canyon laufen kann. Aha! Doch was verpasst... Also sind wir den ganzen Spaß noch mal gelaufen - und insgesamt hat es sich dann auch gelohnt! Es scheint auch dort eine der wenigen Ausnahmen zu sein, wo keine Berglöwen oder ähnliches wohnen... :-)

Nach dem Ausflug war ich dann eigentlich nur noch gut mit den Klausuren beschäftigt. Und dann bin ich ja auch schon nach Berlin geflogen...